Mentaltraining im Sport

Der Leistungssport befindet sich auf einem so hohen Niveau, dass nur noch Erfolg hat, wer in allen sportlich relevanten Bereichen professionell arbeitet. Dies gilt ganz besonders für das Mentaltraining. Denn letztlich entscheidet die im Wettkampf aktuelle Verfassung und damit der Kopf, ob man die beste Leistung abliefern kann. Und dies nicht nur unter idealen Voraussetzungen, sondern eben auch dann, wenn plötzlich Störfaktoren auftreten. Dazu können hohe eigene Erwartungen gehören, aber auch die Erwartungen von anderen Personen. Oder ein Konkurrent verhält sich unfair, ein Schiedsrichter trifft eine falsche Entscheidung, das Wetter wechselt, gegnerische Fans stören, die Zeitverhältnisse sind ungünstig, ein Unfall führt zu einem Wettkampfunterbruch usw. Gelingt es Ihnen, auch in solchen Situationen Ihre Bestleistung zu erzielen? Schaffen Sie es, Ihre Emotionen jederzeit unter Kontrolle zu halten? Können Sie sich auch unter Druck auf Ihre mentale Stärke verlassen? - Oder kommt es immer wieder vor, dass Ihnen Ihre Nerven genau dann einen Streich spielen, wenn der Wettkampf besonders wichtig ist? Tauchen genau am Saisonhöhepunkt Versagensängste auf, ein schlechtes Körpergefühl, Motivationsprobleme, Müdigkeit, Durchfall, Schlafstörungen, Verspannungen? – Dieser selbst gemachte Stress belastet zudem das eigene Immunsystem und hat häufig zur Folge, dass die Sportlerin/der Sportler ausgerechnet auf den wichtigsten Wettkampf hin erkrankt.

Sollte dies der Fall sein, dann können Sie noch so oft trainieren. Solange Sie nicht wissen, welche Gedanken, Emotionen und Handlungen in einer für Sie wichtigen Situation leistungsfördernd sind, werden Sie kaum etwas ändern können.

Deshalb analysieren wir in Einzelgesprächen mit Ihnen primär Ihre belastenden Situationen. Dazu gehört auch das Vermitteln von Mentaltrainings-Knowhow, wie es in den 24 Modulen beschrieben ist. Gemeinsam erarbeiten wir in der Folge mentale Trainingsprogramme, die auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt sind. Und wir zeigen Ihnen, wie Sie diese mentalen Techniken trainieren, damit Sie sie auch in den entscheidenden Wettkampf-Momenten abrufen können.

MENTAL DRIVE SPORTS ist ein modular aufgebautes Ausbildungs- und Coachingkonzept. Mit unserem Sport Mentaltraining lernen Sie, durch mentale Stärke Ihre Gedanken, Handlungen und Emotionen leistungsförderdernd zu steuern. Dies führt letztlich dazu, dass Sie Ihre Topleistungen dann erbringen, wenn es wirklich zählt: im Wettkampf.

In der Regel benötigen wir dazu zwei bis drei Termine. Der zeitliche Aufwand hält sich für Sie also in sehr engen Grenzen. Selbstverständlich dürfen Sie sich auch gerne bei unseren Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern über unsere Mentaltrainings-Philosophie erkundigen (im Sinne von Referenzen einholen).

Verlierer denken anders. Sieger auch

Alle unsere Beratungs- und Seminar-Angebote können auch online durchgeführt werden.

Golf Benjamin Rusch

Benjamin Rusch, Profi-Golfer
"Der Kopf spielt im Golf eine zentrale Rolle. Wenn dann noch Erwartungsdruck dazu kommt, zeigt es sich, ob man mentale Strategien trainiert und zur Verfügung hat, um auch in solchen Situationen sein bestes Golf zu spielen. Aus diesem Grund arbeite ich seit 2007 mit Rinaldo Manferdini von MENTAL DRIVE zusammen."

Spitzensportler erklären im Video, wie sie ihre mentalen Programme entwickelten und trainierten.

Fallbeispiele

Unfall: mentales Techniktraining
Tim M. (19) ist Spitzensportler in einer Schneesport-Disziplin.

Nach einem Kreuzbandriss war er völlig verzweifelt, weil seine Saison durch diesen Unfall vorzeitig zu einem jähen Ende gekommen war. Er hatte Angst, damit den Anschluss an die Spitze zu verlieren und vereinbarte einen Beratungstermin. Seiner Meinung nach würden nun alle seine Konkurrenten grosse Fortschritte machen – er aber musste über Wochen und Monate pausieren. 
Tim und ich hatten schon mehrmals in mentalen Themen zusammengearbeitet wodurch er unter anderem gelernt hatte, seine Vorstart-Nervosität in den Griff zu bekommen. Dank des guten Vertrauensverhältnisses zwischen uns war er schnell bereit, sich vertieft mit den wissenschaftlichen Aspekten der Propriozeption auseinanderzusetzen. Auf diese Weise erarbeiteten wir verschiedene Formen der Visualisierung, die er liegend im Spitalbett und anschliessend sitzend und stehend zu Hause trainieren konnte.
Die verschiedenen Mentaltrainingsprogramme enthielten detaillierte und präzise Bewegungsabläufe seiner verschiedenen schneesportspezifischen Disziplinen. Durch kontinuierliche Wiederholungen wurden diese bis zu dem Tag verinnerlicht, an dem er wieder das erste Mal auf Schnee trainieren durfte.
Seine eiserne Disziplin und die mentale Trainingsqualität belohnten ihn: Am 5. Tag auf Schnee fuhr er in einem Trainingslauf bereits wieder Bestzeit. Seine Trainer, die nichts von der mentalen Intervention wussten, waren völlig verwundert: So etwas hatten sie noch nie erlebt. 
Nach einer 8-monatigen Trainingspause fuhr Tim technisch so stark wie davor und konnte sich souverän mit den Besten seiner Konkurrenten messen.

Trainingsweltmeister: Umgang mit Druck

Joel K. (24) ist Fussballspieler der Challenge League. 
Im Training setzte er sich immer mutig und überzeugend ein, war zuverlässig und ein beherzter Perfektionist. Eigentlich hätte er sich im Spiel genau so verhalten müssen wie im Training. Dies reichte ihm aber nicht, da es im Spiel ja „ernst gelte und zähle“, wie er sich einmal ausdrückte. Durch seine Grundeinstellung dem Match gegenüber machte er sich enormen Druck, so dass er nervös wurde, oft einen Tunnelblick hatte und dadurch die Spielübersicht verlor. Er konnte keinen klaren und zielführenden Gedanken mehr fassen und bewegte sich durch seine körperliche Anspannung viel langsamer und ermüdete früher. In der Folge wurde er vom Trainer immer weniger eingesetzt.
In der mentalen Zusammenarbeit änderten wir zuerst seine Haltung gegenüber dem „Ernstfall: Spiel“. Letztlich sollte er immer mit Freude, Mut, Power und mit Spielwitz auftreten – ganz gleich ob in einem Training oder Match. Das Umprogrammieren der unbewussten Einstellung beinhaltete auch eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Fehlerakzeptanz.
Die Wandlung, die Joel innerhalb von nur drei Wochen vollzog, war erstaunlich. Als er in einem Match wieder Einsatzzeit erhielt, konnte er alle mentalen Tools und Techniken anwenden, die er in der Zwischenzeit gelernt hatte. 
Diese Entwicklung wurde vom Trainer mit wieder mehr Spielzeit und Chancen honoriert, die Joel erfolgreich zu nutzen wusste. Zwei Monate nach der mentalen Intervention spielte er wieder in der Stammformation.

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